neunvoltblog


April 30, 2003


Schmackofatz. Dank einer Arbeitskollegin habe ich mal wieder toaster pastries im Haus. Hat sie mir aus den Staaten mitgebracht. Für die politisch Korrekten: Die Dinger gibts auch in Kanada. Seltsamerweise aber nicht bei uns.


April 29, 2003


Winke, winke. Vom Motorradfahren. Und vom Grüssen. Gleich vorweg: Mir gehts mächtig auf den Docht. Jedes Jahr um diese Zeit werden in den einschlägigen Foren wieder die immer gleichen Grüssen-pro-und-kontra-Diskussionen geführt. Für mich ist es ein überflüssiges Ritual aus längst vergessenen Tagen: Nach dem Krieg war das Motorrad ein Arme-Leute-Fahrzeug mit schlechtem Image. Sobald man es sich leisten konnte, stieg man ins Auto um. Nur ein paar hartgesottene Überzeugungstäter blieben dem Motorrad treu. Und eben diese Handvoll Leute grüssten sich, wenn sie sich begegneten (und halfen sich, wenn sie eine Panne hatten). Heute ist das Grüssen (und vor allem das Zurückgegrüsst-Werden und das daraus resultierende Zugehörigkeits-Gefühl) nur noch für Wochenend- und Eisdielenbiker mit weniger als 1000 km Jahresfahrleistung wichtig. Vielfahrer nervts eher. An manchen ballungszentrums-nahen Strecken würde man am Wochenende die Linke gar nicht mehr an den Lenker bekommen, wollte man alle Motorradfahrer grüssen. Nicht falsch verstehen. Ich bin kein Stoffel. Wenn es die Verkehrssituation erlaubt, und ich sonst gerade nichts anderes zu tun habe, dann winke ich auch zurück.


April 28, 2003
Keine Unterhaltung. Seit SAT1 das witzige "Ströhleins Experten" durch den völlig bescheuerten Schwachsinn "Lenßen und Partner" ersetzt hat, kann man beim Abendessen überhaupt nicht mehr fernsehen!


Unterhaltung. Heute abend im ZDF: Mörderischer Vorsprung. Sehr spannend.


April 27, 2003


Stolz und Vorurteil. "Motorrad-Sicherheitstraining? Brauch ich nicht. Ich fahr ja schon seit 10 Jahren. Das is was für Anfänger und Weicheier." Man könnte kaum falscher liegen. Klar eiert man seit Jahren durch die Weltgeschichte. Aber, zum Glück, mit ganz wenig Extremsituationen. Bei so einem Training kann man dann mal sehen, was Mensch und Maschine wirklich können, beispielsweise wenn man Vollbremsungen übt. Und, Überraschung: ich bin gar nicht so untalentiert, besonders bei den Langsamfahrübungen. Und: Ich bin über die Wippe gefahren!


April 26, 2003


Ein Freund, ein guter Freund. Da zeigt die ARD vormittags "Die drei von der Tankstelle". Wie soll man da seinen normalen Tagesgeschäften nachgehen? Unfair, das.


April 25, 2003


Home improvement. Neue Haarfarbe. Aubergine.


April 23, 2003


Hokus, pokus, verschwindibus. Ich wollte nur die Vorderradnabe von meinem Fahrrad neu fetten. Ein Routinejob. Kontermutter lösen, Nasenring abziehen, Konus abschrauben, Achse herausziehen, Kugeln auffangen, alles reinigen. Um die Lagerschalen in der Nabe zu säubern, muss man aussen die Abdeckringe entfernen. Die sind eingepresst, man hebelt sie am besten mit einem Schraubendreher raus. Und jetzt wirds ein Fall für die X-Akten: Der eine Ring ist davongesprungen. Ich hab ihn noch gegenüber bei den Zeitschriften-Sammel-Pappschubern einschlagen gehört. Das wars. Weg. Eine sofortige Suchaktion mit dem Maglite zeigte ebensowenig Erfolg wie eine Alles-komplett-auseinandernehm-(und-saubermach)-Aktion am nächsten Tag. Jetzt hab ich zwar ein picobello Wohnzimmer, aber keinen Abdeckring. Also: Siehst Du den Ring, dann stirbst Du nicht, sondern ich geb Dir ein Bier aus.


April 22, 2003


Forever Young. Ich kann es noch. Eine Nacht durchmachen. Dabei wäre ich fast schon um 2 Uhr heimgegangen, weil der Meister am Plattenteller bis dahin nicht aufgetaucht ist. Dann habe ich alte Bekannte getroffen. Reichlich Alkohol getrunken, Frauen doof angequatscht. Und Techno. Hoppeln bis der Arzt kommt. Wie in alten Zeiten. Als ich frühmorgens nach Hause ging, schien gleissendhell die Sonne. Und ich hatte meine Ray-Ban nicht dabei. Zumindest das wäre früher nicht passiert.


April 21, 2003


Freizeit. Über das Motorradfahren. Eigentlich wollte ich heute nur die Maschine reinigen. Aber mein Bruder, bei dem ich das machen wollte, war nicht da. So habe ich mich entschlossen, eine Runde "ums Karree" zu drehen. Man lässt es erstmal locker angehen, schliesslich ist man mit diesem Motorrad noch nicht viel gefahren dieses Jahr. Man muss erst wieder zueinanderfinden. Das ist wie mit einem alten Freund, den man jahrelang nicht gesehen hat. Erstmal vorichtig anklopfen, ob man sich sehr verändert hat. Schnell findet man jedoch wieder zusammen, merkt, dass man nach wie vor auf einer Wellenlänge ist. Gierig saugt man das graue Asphaltband ein. Konzentration. Dennoch nimmt man auch die Landschaft wahr, vertraut und doch jedesmal neu. Was hat sich verändert, seit ich das letzte mal hier durchgefahren bin? Dann der Wegweiser. Hundertmal ist man hier vorbei gekommen. Hundertmal hat man sich vorgenommen, da mal abzubiegen und hinzufahren. Blinker, Bremse. Heute ist es soweit. Jetzt fahren wir auf Strassen, die neu sind. Aufmerksam lesen die Augen die Strasse wie ein Buch. Die Fliehkräfte in den wechselnden Kurven erzeugen ein Glücksgefühl. Wenn man den Eindruck hat, man besässe Nervenenden in den Profilblöcken der Reifen, dann bildet man wirklich eine Einheit mit dem Motorrad. Der Zentralrechner im Kopf verarbeitet die aufgenommenen Informationen und berechnet in Sekundenbruchteilen die optimale Fahrlinie und gibt Anweisungen an Hände und Füsse. Dennoch nimmt man sich auch mal Zeit für eine Pause. Man hält irgendwo am Wegesrand und legt sich für ein Viertelstündchen in eine grüne Wiese. Jetzt herrscht erst mal Stille. Irgendwo singen ein paar Vögel und in der Ferne fahren Autos auf einer Bundesstrasse. Weiter gehts. Der Fahrtwind, der sich unter Kohlefaser und Styropor verirrt, rauscht in den Ohren. Unten singt der kleine Kolben, wenn er mehr als hundertmal pro Sekunde in seiner nikasilbeschichteten Laufbahn auf und ab saust. Tankstop. Fahrer und Motorrad werden mit lebensnotwendiger Flüssigkeit versorgt. Und wieder werden Meter um Meter Asphalt unter den Michelins durchgespult. Die Sonne wärmt einen durch die Kleidung. Man bedauert die Autofahrer in ihren Käfigen. Sie spüren nicht den Temperaturunterschied, wenn man durch ein Waldstück fährt. Immer wieder streifen kurze Blicke das Cockpit. Routine. Der Temperaturzeiger steht wie angenagelt, und keine aufleuchtende Kontroll-Lampe kündet von drohendem Unheil. Gut. Man verliert auch völlig das Zeitgefühl. Der im werktäglichen Stadtverkehr übliche "search-and-destroy"-Modus wird heute nicht aktiviert. Ich fahre meinen eigenen Rhythmus, ich überhole und werde überholt. So klingt ein wunderbarer Frühlingstag aus, besser als Sex, einfach weil er viel, viel länger dauert.


April 20, 2003


Reise in die Vergangenheit. Blogger.com hat wieder Durchfall, deshalb gibts die letzten paar Tage in kompakter Form. Ich habe ein Fahrrad repariert. Dabei musste ich auch die Schaltung einstellen. Eine Torpedo-Dreigangnabe! Wenn man das Prinzip aber erstmal durchschaut hat, ist es kein Hexenwerk. Habe dann eine Radtour gemacht. Nicht weit, nur etwa 50 km. Beim Heimfahren wusste ich dann, warum die Hinfahrt so leicht ging: FUCKING VERSCHISSENER DRECKS-GEGENWIND! Abends war ich dann richtig erschöpft. Ich hab mir noch ein "chick flick" angesehen: "Was Frauen wollen". Unkomischer Blödsinn. Wir wollen Mel Gibson lieber in Rollen wie in "Mad Max" oder "Payback" sehen. Und ich persönlich wäre auch bei Marisa Tomei geblieben...


April 18, 2003
Stefans fünf Fragen für Freitag. Wieso tragen Frauen von der stabilen Fraktion immer penetrant süsse Düfte? Wieso heisst der VW Jetta in Deutschland Bora? Wieso hat man, nachdem die Menschheit gelernt hat, einen Tetrapack ohne Sauerei aufzuschneiden, diese Plastik-Ausgiesser eingeführt, wo es jedesmal wieder Sauerei gibt? Wieviele Glühbirnen sind an dem lampenähnlichen Gebilde, das in der Nürnberger Landeszentralbank an der Decke hängt? Und wieso lässt sich eine aufgeklärte Nation von einer Art Sekte im 21. Jahrhundert immer noch ein Tanz- und Musikverbot aufzwingen?


April 17, 2003
 In der Landeszentralbank.

Freizeit. Erster Urlaubstag. Erstaunlich viele Sachen erledigt. Auf der Landeszentralbank habe ich einen Karton voller Pfennige eingewechselt. Und ich war nicht allein. Erstaunlich, wieviele Menschen jetzt noch D-Mark am Umtauschen sind. Dann bei den Stadtwerken. Ich habe ein Formular versehentlich falsch ausgefüllt. Erstaunlich, denn das liess sich ganz schnell und unbürokratisch regeln. Anschliessend in die Mensa. Das Essen war, das ist keine Überraschung, wenig schmackhaft. Erstaunlich aber, wieviele Leute man immer noch kennt, obwohl meine Studienzeit doch schon eine Weile zurückliegt. Nachmittags bin ich mit einem Bekannten zum Recyclinghof gefahren, ein Fahrrad besorgen. Erstaunlich, dass es uns tatsächlich gelungen ist, eins der Schrotträder mit wenig Aufwand fahrbereit zu machen. Und nächstes Jahr versuche ich rechtzeitig ein paar Leute für ein zünftiges Karfreitagsgrillen zusammenzutrommeln.


April 16, 2003
Wiesengrund. Kaum wird das Wetter gut, drängt alles nach draussen und tummelt sich im Naherholungsgebiet: Jogger, Erdschlittschuhfahrer, Basketballspieler, Läufer, Familien, Kinder. Und alle sind völlig ferngesteuert unterwegs und ständig mit einem Fuss im Krankenhaus, wenn sie einem im Extrem-Frogger-Modus blindlings vors Fahrrad laufen. Hätten sie bloss besser mal Shanaia Twain gehört. Dann wären sie zuhause geblieben, hätten die Vorhänge zugezogen und sich den Kanal mit Weissbier zugeschüttet. Und ich hätte ohne Angst radeln können.


Therapie. Eine Kollegin hat eine "Shanaia-Twain"-CD gespielt. Diese Musik ist genau das richtige bei diesem Wetter, denn sie zieht einen total runter, sorgt für eine Mischung aus leichter Aggression und schlechter Laune und dämpft so aufkommende Frühlings-Euphorie. Ausserdem ist sie schön monoton, da klingt ein Lied wie das andere. Jetzt läuft wieder Radio. Schade. Stille ist doch was sehr schönes.


April 15, 2003


Mattscheibe. Satire vom Feinsten mit Kaputtlachgarantie: Kalkofes
Mattscheibe, montags um 20.15 auf Pro 7. Ganz im Stil der alten Mattscheibe-
Folgen gehalten, die bis 1999 auf Premiere liefen. Eigentlich weiss man
aber gar nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn man sich klarmacht,
dass die verarschten Sendungen ganz ernsthaft im TV liefen. Bei Big Brother
ist Gabriella raus. Schade, ich hätte lieber den Schwachmaten mit der
Glatze los gehabt. Der Videotext von RTL 2 ist übrigens eine einzige
Katastrophe. Ich habe die Dauer eines kompletten Pro 7-Werbeblocks
gebraucht, um die entsprechende Seite zu finden. Ist übrigens die 371,
falls es interessiert.


April 14, 2003


Hells Bells. Wenn ich das nächste mal umziehe, werde ich Wert darauf legen, dass keine Kirche in der Nähe ist. Denn der Glockenlärm ist eine derartige Unverschämtheit, dass mir fast die Worte fehlen. Bei mir vor der Haustür ist es so laut, dass man nicht mal telefonieren kann. Mitten im Wohngebiet! Und man hat keinerlei Handhabe dagegen. Umgekehrt - ich stelle mir vor, ich würde eine Party geben, bei der es genau so laut ist. Dann wäre aber ratzfatz der Trachtenverein da und würde die Veranstaltung beenden. Wird Zeit, mal mit ein paar alten Traditionen zu brechen!


April 13, 2003


Wunder der Technik. Es gibt sie noch, die Fehler, die sich von selbst erledigen. Als ich meine kleine Aprilia vor zwei Wochen nach langer Standzeit wieder in Betrieb nahm, lief aus einem Überlaufschlauch Benzin aus. Da ich keine Zeit hatte, das gleich instand zu setzen, liess ich es erstmal sein. Heute lief kein Sprit mehr aus, oh Wunder. Batterie angeklemmt und sie lief einwandfrei. Eigentlich fast zu schade, sie zu verkaufen. Dennoch: wer sie will, kann ja mal mailen: kuribayashi(ät)web.de.


April 12, 2003


Programmhinweis. Heute abend kommt doch tatsächlich "Wag The Dog". Hätte ich nicht geglaubt. Kommt um 20.15 auf RTL 2. Zeitgleich kommt die Kriegspropaganda "Top Gun". Da sollte einem die Entscheidung nicht schwerfallen. Wie der geneigte Leser sieht, versuche ich ab jetzt, meine Einträge hier mit Game-Boy-Camera-Bildchen aufzupeppen. Mal sehen, wie konsequent ich das durchziehen kann.


April 11, 2003
Zahlenmässige Überlegenheit. Ich habe in einem "Gesundheits"-Katalog ein 110-Kräuter-Öl gesehen. Da musste ich dran denken, dass es früher mal 4-Frucht-Saft gab, dann 10-Frucht-Saft und 12-Frucht-Saft. Ich erwartete damals eigentlich ein Wettrüsten der Saftproduzenten, so mit 27-Frucht-Saft, 150-Frucht-Saft und irgendwann einen All-Frucht-Saft, wo sämtliche auf der Erde vorkommenden Früchte drin sind, einschliesslich ein paar noch nicht entdeckter. Bei der zu erwartenden Konzentration pro Frucht hätte man auch Stechapfel oder Tollkirsche mit reinrühren können, ohne dass Beeinträchtigungen zu erwarten gewesen wären. Stattdessen kamen die ACE- und BCE- (und wasweissich-)Säfte auf den Markt. Die sehen aus, als wären ziemlich viele naturidentische (einer meiner Liebligs-Euphemismen) Stoffe drin. Klar, dann muss man sich nicht mehr mit Fruchternten rumschlagen und erfindet lieber ein paar neue, lebenswichtige Vitamine. Das hat Zukunft!


April 10, 2003
Boykott. Nein, es geht hier nicht darum, US-amerikanische oder britische Waren zu boykottieren, denn das halte ich persönlich für Unfug. Was mir aber nicht erst seit Kriegsbeginn auffällt, ist folgendes: dass nach wie vor viele mit Sternenbanner oder US-wasweissich bedruckte Kleidungsstücke in den Geschäften hängen. Auch "Columbia" oder " Illinois College Department" und so ähnlichen Quatsch zähle ich dazu. Das schränkt die Auswahl bei Freizeit- und Sportkleidung nicht unerheblich ein. Klar klingt "California Sports Club" besser als "TSV Unterrödel", aber die politische Grosswetterlage erlaubt es einfach derzeit nicht, so rumzulaufen.


April 09, 2003
Verbraucherinformation. Auf einer Käsepackung habe ich folgendes gelesen: Keine Konservierungsstoffe lt. Gesetz. Das bedeutet doch, dass die enthaltenen Konservierungsstoffe keiner Deklarationspflicht unterliegen, oder irre ich mich?


Bildungskanal. Zivilisationskrankheiten: Heute: Rasurbrand. Tritt oft in Verbindung mit Hautirritationen auf und befällt nur unterdurchschnittlich intelligente Menschen. Gute Heilungsaussichten bestehen, wenn man einfach nicht mehr fernsieht.


April 08, 2003
Geistesblitz. Ich glaube, ich habe die Big-Brother-Regeln verstanden. Das ist wie bei Mad Max 3: Zwei Mann gehen rein, ein Mann kommt raus.


April 07, 2003
Grammatik. Man gewöhnt sich an allem. Auch am Dativ.


Wettervorhersage. Gestern habe ich die Sommerreifen ans Auto montiert. Heute schneits. Same procedure as every year.


April 06, 2003
 Neue Kettenblätter


Stilfrage. Zur Zeit kommen im Fernsehen Filme wie "Independence Day" und "Air Force One". Angesichts der politischen Lage halte ich das für ziemlich geschmacklos. Eigentlich müssten Filme wie "Hair", "Jacob's Ladder" oder "Wag The Dog" kommen. Endlich habe ich an meinem Mountainbike Kettenblätter, Kette und Zahnkranz erneuert. Die Schaltung muss ich noch feineinstellen. Aber heute war zu viel Orkan zum Fahrrad fahren.



April 05, 2003
Dampfmaschin. Feuerzangenbowle. Das Wetter hat auch mitgespielt, es war kalt und windig. Der Film ist ja ohnehin eine Klasse für sich. Und das Zeug schafft wirklich gut drauf. Wird demnächst wiederholt!


April 04, 2003
Zeitvertreib. Gestern war ich im Kino: The Core. Was für ein Quatsch. Das ist "Armageddon" für Kassenpatienten. Story und Ausstattung von anderen Filmen zusammengeklaut und Special Effects wie in den frühen Neunzigern. Schade um so grossartige Schauspieler wie Delroy Lindo und Tchéky Karyo. Danach waren wir noch im Sausalitos. So eine Art Ballermann für Leute von anderen Planeten. Das muss man sich wie die Mos Eisley Cantina Bar vorstellen, nur ohne Harrison Ford.


April 03, 2003
Bildungskanal. Zivilisationskrankheiten. Heute: der Milchjieper. Milchjieper endet in der Regel tödlich, da man bei blosser Nennung des Krankheitsnamens von seinem Gegenüber erschlagen wird.



Zitat. "If a nation expects to be ignorant and free, it expects what never was and never will be... The People cannot be safe without information. When the press is free, and every man is able to read, all is safe."

Thomas Jefferson, Amerikaner


April 02, 2003
Unterhaltungswüste Deutschland. Ich hab mal kurz bei Big Brother reingeschaltet. Sieht nicht gut aus. Lauter Arschkrampen. Wird bestimmt langweilig. Die Regeln kommen mir auch etwas undurchsichtig. Und Aleks Bechtel ist verkrampft wie immer. Wenn die furzt, können das nur Hunde hören.


April 01, 2003
Information. Wer ein Kraftfahrzeug zulassen will in Deutschland, der braucht eine Doppelkarte von der Versicherung. Alter Hut. Neu ist aber, dass man jetzt neue Doppelkarten braucht und die alten nicht mehr gültig sind. Die neuen (die fast genauso aussehen wie die alten und auch die gleichen Informationen beinhalten) gibts beim Versicherungsvertreter Ihres Vertrauens, in meinem Fall zum Glück gleich um die Ecke. Wieso finde ich solche Sachen immer auf die harte Tour raus? Und wieso wurde das nirgendwo angekündigt? Jedenfalls hat keiner meiner Arbeitskollegen davon gewusst. Und wieso bleibe ich so cool und rege mich nicht auf? Weil die Damen auf dem Amt sehr nett und freundlich zu mir waren. Ja, sowas gibts auch.