neunvoltblog


September 28, 2003
Noch ein Umzug. Nach einem knappen Jahr bei blogger.com ( ich hab am 15. 10. 02 begonnen) ist es soweit: Ich ziehe um zu blogger.de. Coole Sache, Dirk! Die URL meines Blogs dort ist

outrage.blogger.de

und wird weiterhin "neunvoltblog" heissen. Könnt ihr ja schon mal bookmarken, harhar. Der alte neunvoltblog hier bleibt zu Archivzwecken stehen, sofern blogger.com nicht wieder digitale Alzheimer bekommt.


Hektik. Der lustigste Vertipper, der mir in letzter Zeit untergekommen ist: "Viel Spßa". Google liefert 33 Treffer, immerhin.


September 27, 2003
Herdentrieb. Kaum fängt einer an, machens alle nach. Ich habs von da.

letzte zigarette: Oktober 1996: Nach dem Sizilienurlaub noch die Packung MS verqualmt. Dann war Schicht.
letzte autofahrt: Heute. Kram aus der alten Wohnung zum Recyclinghof.
letzter kuss: Von meiner Traumfrau. Leider nur auf die Wange.
letzter weinkrampf: Beim Zwiebeln schneiden
letztes buch: Das Bulthaup-Küchenbuch. Oder gehts um Belletristik? Mark Childress: Verrückt in Alabama
letzter film: Kino: Muss wohl Johnny English oder X-Men 2 gewesen sein. DVD: Fight Club, vorgestern.
letztes benutzte schimpfwort: Fuck. Universalschimpfwort. Passt immer.
letztes getränk: Apfelschorle, selbstgemischt aus Blendls naturtrübem Apfelsaft und Acqua Luna.
letztes essen: Scheibe selbstgebackenes Brot mit Butter und frischem Schnittlauch, Ananasjoghurt.
letzter anruf: Gestern abend, eine gute Freundin
letzte sendung im tv: Star Trek. Läuft gerade im Hintergrund.
letzte dusche: Gerade eben.
letzte cd: The Thorns.
letzter gekaufter gegenstand: siehe CD
letztes mal aufgeregt wegen: Der Scheiss-Marktkauf-Getränkemarkt wollte meine Pepsi-Pfandflasche nicht zurücknehmen, obwohl sie Pepsi im Angebot haben .
letzte enttäuschung: Die Bekannte, die mit mir zu Tanith gehen wollte, hat sich nicht gemeldet.
letzte worte: "Weg!" Der Kater hat getan, was er immer tut: im Weg sein.
letzte sexuelle phantasie: Da bin ich bodenständig: Von einer Frau einen gebl*..., aber diesmal von einer, die es draufhat!
letzte merkwürdige begegnung: Letzte Woche in der Computer-Support-Abteilung. Da gibts eigentlich nur merkwürdige Begegnungen.
letztes mal amüsiert: Darüber.
letztes mal verliebt:weiss ich schon gar nicht mehr.
letztes mal umarmt: vor 2 oder 3 Wochen, als ich meine Mutter besucht habe.
letztes mal getanzt: Erlangen, E-Werk, FSK 30, vor 2 Wochen.
letztes konzert: The Go-Betweens, Bardentreffen Nürnberg Ende Juli.
letztes website besucht: GMX, Mails lesen.


Outsourcing. Samsung und LG Electronics haben bereits Kamera-Handys auf ihrem Werksgelände verboten. Wie werden die dann hergestellt? Etwa zugekauft? Am Ende noch von Nokia?


Globalisierung. Ich habe mir eine CD gekauft. Neu. Diese steht bei
Saturn (oder wars Mediamarkt oder ein anderer Kistenschieber - egal) für
17,99 im Regal. Bei Amazon kostet sie 16,99 (plus Versand). CD-Wow
verkauft sie für 12,99 inkl. Versand. Noch mehr erstaunt war ich, als die
CD ankam. Die Sendung wurde in Hongkong verschickt, die CD selbst ist made
in Australia. Ich kann mir nicht vorstellen, dass CD-Wow nichts verdient.
Umso unverschämter scheint mir, was Saturn, Amazon & Co. abschöpfen.


September 26, 2003
Post reloaded - same old song. Ich war beim Postamt und wollte einen Nachsendeantrag stellen. Früher war der immer kostenlos. Deshalb war ich (gelinde gesagt) erschüttert, als die Beamtin sagte, der kostet 14,90 EUR. VIERZEHNEURONEUNZIG! Hallo? Gehts noch? Die Beamtin meinte dann auch gleich: Wenn Sie sich bei Banken und Versicherungen und so ummelden, dann können Sie sich den Nachsendeantrag auch sparen. Ich fragte dann noch, ob der Antrag dann irgendwas besonderes kann, ob die Post dann von
leichtbekleideten Damen persönlich inkl. eines kleinen Präsents überreicht werde oder so, was die Beamtin aber verneinte. VIERZEHNEURONEUNZIG! Mir ist klar, dass so eine Nachsendung Arbeit verursacht. Bis 5 EUR hätt ich ja noch akzeptiert. VIERZEHNEURONEUNZIG! Vielleicht sollte die Post die Einnahmen aus den ständig steigenden Paketgebühren hier mal sinnvoll einsetzen und die Bearbeitung von Nachsendeanträgen subventionieren.


September 25, 2003


Gemeinheit! Pikachu ist weg. Geklaut. Nachdem er mich eine Zeitlang treu beim Motorradfahren begleitet hat. Man klaut einem Mann seinen Pikachu nicht! (vgl. Pulp Fiction: Man zerkratzt einem Mann nicht den Lack seines Wagens)


September 24, 2003
Nachgedacht. 10 Gründe, warum Motorradfahren besser ist als Sex.
1. Man kann nach einem heissen Ritt sein Motorrad vor der Tür stehen lassen, ohne dass es beleidigt ist.
2. Man kann Ledersachen tragen, ohne dass man schräg angesehen wird.
3. Man kann mehrere Motorräder problemlos auf seinen Namen laufen lassen.
4. Man kann den ganzen Tag Motorrad fahren.
5. Man kann eine Anleitung kaufen, und wenn man sie befolgt, kommt man sicher zum gewünschten Ergebnis.
6. Man kann sich ein Motorrad von einem Freund leihen, mit dessen Wissen, und man ist hinterher immer noch befreundet.
7. Ein Motorrad hat ein Zündschloss mit der Stellung "OFF".
8. Ein Motorrad benimmt sich nicht daneben und fällt auch nicht um, wenn man Sprit einfüllt.
9. Ein Motorrad braucht nicht alle vier Wochen einen Ölwechsel.
10. Ich bestimme, wann mein Motorrad Lärm macht.


September 23, 2003


Produktinformation. Heute im Vergleichstest: weisse Lackfarbe. Weisslack seidenmatt (Domäne) vs. Budget Weisslack (Praktiker). Der Domäne-Lack ist etwas zähflüssiger eingestellt und damit etwas besser auf die Bedürfnisse des Hobby-Lackierers abgestimmt, denn er läuft nicht so schnell ab und bildet daher auch weniger "Triefnasen". Ausserdem deckt er besser. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass der mit 4,95 EUR pro 2-Liter-Dose nur etwa die Hälfte des Budget-Lacks kostet, dann fällt der Sieg noch deutlicher aus. Ich frage mich in diesem Zusammenhang, wieso es im Baumarkt keinen "Mietwohnungs-Auszug-Renovierungs-Lack" gibt. Anforderungen: sehr hohe Deckkraft bei nur einem Anstrich auch auf verschiedenfarbigen Untergründen. Hohe Haftfähigkeit auch auf Schmutz. Muss nach max. acht Stunden grifffest und ggf. überstreichbar sein. Überstreichen ohne Zwischenschliff. Muss leichte Unebenheiten ausgleichen können. Braucht dafür nicht exakt der RAL-Farbskala zu entsprechen und braucht auch nicht besonders umweltfreundlich sein. Schliesslich zieht man ja aus der Wohnung aus.


September 22, 2003
Bildungskanal. Meister Proper heisst in Spanien Don Limpio.


September 21, 2003


Lebensart. Ein Globus ist wirklich ein geiles Teil. Im Wohnzimmer aufgestellt verleiht er einem einen weltmännischen Anstrich. Und er macht ein angenehmes Licht. Merke: Schlechte Menschen haben keinen Globus.


September 20, 2003
Nachtprogramm. Ich hab ihn in Kanada schon gesehen, und er kommt auch hier auf BR Alpha: Bob Ross. Der malt ganz entspannt (zugegeben kitschige) Landschaften und erklärt ganz "soft and gentle" was er gerade macht "with the edge of the brush". Kommt gut nachts zum einschlafen, vor allem wenn man ordentlich Wein getrunken hat "a little bit of titanium white" oder noch besser wenn man was geraucht hat "a tiny little tree"...


Alptraum Traumfrau. Auf einer Ausstellung kennengelernt. Dachte, sie wäre die Bekannte von einem Bekannten. War aber nicht so, er hatte nicht ihre Telefonnummer. Also den Veranstalter der Ausstellung kontaktiert. Der hatte ihre Mailadresse aber auch nicht, wie sich nach einiger Zeit herausstellte. Also in eine Disse gegangen, wo sie sich angeblich öfter rumtreibt. Da war sie aber auch nicht. Die Sache wird langsam kompliziert. Ich will nach Hause!


September 18, 2003
Altbausanierung. Jetzt bin ich fast fertig mit meiner alten Wohnung: Türen streichen, abtapezieren, Teppichboden raus, Keller und Dachboden räumen. Am Anfang kamen da schon immer wieder mal Erinnerungen hoch an schöne und auch weniger schöne Dinge, die ich hier erlebt hatte. Schliesslich habe ich 8 Jahre hier verbracht (mir kam es immer weniger vor), und Dinge, die einem mal was bedeutet haben und die man tagtäglich vor Augen hatte, landen jetzt auf einmal im Müll. Ja, das hat mich schon ein wenig runtergezogen. Jetzt bin ich aber in der Phase "Bloss raus hier, neue Wohnung und neuer Lebensabschnitt". Denn in der neuen Wohnung wartet auch noch jede Menge Arbeit. Keine Atempause, es geht voran.


September 15, 2003
uztuztuz. Ich hab den guten Mann immer gern besucht, wenn er mal in Nürnberg aufgelegt hat (er kommt übrigens am 27. ins Zoom). Jetzt hat er ein lesenswertes Blog am Start und dank DSL werde ich mich mal auch ein wenig mit seinen Mixes auseinandersetzen.


September 14, 2003
Blech. "Keiner geht gern allein nach Haus, deshalb bleiben sie einfach alle da, nich wahr". Spliff, Das Blech (1982). Ein wahrhaft visionärer Satz. Denn nur so sind die ganzen "Ü-30"-Parties (oder wie sie alle heissen) zu erklären. Nicht die Party selber, sondern über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren betrachtet. Damals waren doch keine Leute über 25 in der Disse. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern, als ich klein war, grossartig abends weggegangen sind, und da waren sie noch nicht so alt wie ich jetzt. Gestern war ich mal wieder auf so einer Party, ganz nebenbei. Erlangen, E-Werk. Vom Publikum her eher auf der angenehmen Seite. Musikalisch aber ein Totalreinfall: Disco-Funk-Area, noch am erträglichsten. Rock-Area, wers mag. Es gibt so einige, und die sehen auch so aus. Grosser Saal: der mieseste DJ aller Zeiten. Ich bin ja auch nur hingegangen, um meine Traumfrau zu treffen, und die war dann nicht da oder ich hab sie übersehen. Locker bleiben!


September 12, 2003
Nachtschicht. Momentan komm ich freitags nicht aus dem Bett. Das liegt daran, dass neue Folgen von Trigger Happy TV laufen. Auf Pro 7 um 0.15 Uhr. Da lohnt sich jedoch das aufbleiben.


September 11, 2003
Qual der Wahl. Ich habe zum ersten Mal Briefwahl gemacht. Leider nicht wegen Urlaub, sondern weil ich kurz vor der Wahl umgezogen bin (für alle die es nicht wissen: In Bayern sind in Kürze Landtags- und Bezirkstagswahlen). Der Ablauf der Briefwahl ist ja noch überschaubar: weisse Stimmzettel in den weissen Umschlag, blaue in den blauen Umschlag, gelbe in den - na? - gelben Umschlag, alle zupappen und in den roten Umschlag, den auch zupappen und ab in den Briefkasten. Schwierig wirds bei der Erststimme: Da hat man einen A2-grossen Wahlzettel, wo man seine Stimme einem von etwa hundert Kandidaten geben kann. Hat man sich für eine Partei entschieden, bleiben noch etwa 15 übrig. Ich gehe dann so vor: ich kreuze den obersten Namen auf der Liste an, es sei denn, er (sie) ist Lehrer oder Jurist oder so was ähnliches. Dann gehe ich einen Namen weiter nach unten. Das wird so lange wiederholt, bis ich auf einen Kandidaten stosse, der einen vernünftigen Beruf ausübt. Der bekommt dann meine Stimme.


September 08, 2003
Die Zukunft hat begonnen. Ich habe jetzt endlich meine Flatrate am Start. Überhaupt war ich ja seit meinem Umzug vor anderthalb Wochen erstmal offline. Ja, man kommt eigentlich ganz gut aus ohne Internetz. Meine Entscheidung zugunsten der Flatrate ist da natürlich ins Wackeln gekommen. Mal sehen. Jedenfalls hab ich mir ziemlich wenig Gedanken übers Bloggen gemacht und weiss erstmal nicht, was ich noch schreiben soll.